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Pommes oder Burger?

Kategorie: Berichte & Tipps

Pommes oder „Burger“

Unterwegs die richtige Ernährung.

Wichtig für Konzentration, Durchhaltevermögen und Wachsamkeit.

Satt und zufrieden. Das Bestreben eines Jeden. Möchte man sich aber danach auf das Motorrad (oder Fahrrad) schwingen, sollte man das „satt“ am besten gleich vergessen. Ein zu voller Bauch wird speziell in gebeugter Haltung auf der Maschine zu einem unangenehmen Nachteil. Schwere Mahlzeiten oder auch gesundes Essen, aber in großen Mengen, führen -besonders in enger Kleidung- zu einem extremen Völlegefühl, Sodbrennen, unter Umständen zu unregelmäßiger Atmung und damit zu Seitenstichen. Bis der Körper in sitzender Haltung die Mahlzeit verdaut hat, dauert es und die eigentlich genussreiche Ausfahrt ist dann bereits schon beendet. Dies gilt auch für Wanderer, Fahrradfahrer etc., denn ordentlich gesättigt fällt jede Bewegung schwer.

Als Erstes zählt also: Kleine Portionen – dafür lieber öfter am Tag. Und damit man nicht mehr Zeit in Gast- oder Raststätten-Kassenschlangen verbringt, als seinem Hobby zu fröhnen, kann man sich das eine oder andere Schmankerl in den Tankrucksack oder das Top Case packen und auf Tour jederzeit ein Trink- und Essenspäuschen einlegen. Die „Heimwerker“ unter den Motorradfahrern, die ihr Essen nämlich von zu Hause mitnehmen, sind hier sehr gut bedient, denn sie können sich ihre Mahlzeiten nach Lust und Laune zusammenstellen, ohne beim frühzeitigen Zubereiten den Duft von frittierten Pommes rot-weiß und Currywurst in der Nase zu haben, welcher dann Jeden wieder zögern ließe.

Allerdings sollte selbst der gesundheitsbewussteste Sportler nicht NUR Äpfel und Co. mit auf Tour nehmen, denn Obst allein sättigt kaum. Und mit knurrendem Magen sollte man widerum auch nicht unterwegs sein. Lecker, gesund, gut vorzubereiten und unfallfrei zu verspeisen sind „Burger“. Dieses Mal sind aber keine Cheese-Burger, Ham-Burger etc. vom King oder Mc Donald gemeint, sondern Doppeldecker auf Basis eines guten Vollkornbrotes.

Wer die Vielfalt beim Geschmack liebt, bestreicht das Brot statt mit Butter oder Margarine mal mit halbfettem Frischkäse, belegt es dann mit Festkäse, Schinken oder Bratenaufschnitt. Ein Salatblatt dazwischen macht das Ganze knackig und frisch. Dazu Cherry-Tomaten (triefende Hände sind damit ausgeschlossen), Gurken, Paprikastreifen oder Apfelstücke und die Stärkung ist perfekt.

Beim Brot sollte die Wahl auf das ganze Korn fallen, da die Kohlenhydrate – und damit die Energiespender- vom Körper nur langsam geknackt und verbraucht werden und dieser Vorgang den Blutzuckerspiegel relativ konstant hält. Bei Weißbrot oder fein gemahlenem Vollkornbrot werden die Kohlenhydrate dem Körper wie auf dem Silbertablett serviert, der Blutzuckerspiegel schießt in die Höhe und fällt kurz darauf wieder in den Keller. Dies gilt es zu vermeiden. Die leckere Mahlzeit in einer Frischebox verpackt schmeckt auch nach einigen Stunden noch genauso gut, wie frisch zubereitet.

Zum Nachtisch kann man sich gern etwas Süßes gönnen. Der berühmte Schokoriegel oder besser noch ein Schoko-Powerriegel – der je nach dem zusätzlich Kohlenhydrate oder Eiweiß liefert- schließt den Magen zu. Aber gerade bei Kuchen und Plätzchen in üppiger Menge sollte man vorsichtig sein: Man beachte auch hier den „Himmelhoch jauchzend – zu Tode betrübt – Effekt des Blutzuckerspiegels!

Besagter Zuckerspiegel ist besonders wichtig. Zum einen hält er in konstantem Zustand relativ lange satt und lässt zum Anderen die Konzentration nicht drastisch absinken. Und dieser Punkt ist gerade für Motorradfahrer, die stets auch für andere Verkehrsteilnehmer mitdenken müssen und sie immer im wachsamen Auge haben sollten, eine lebenswichtige Grundlage.

Wenn der kleine Hunger zwischendurch kommt, bleibt zu hoffen, dass man eher einen süßeren, als einen herzhaften Zahn hat, denn hier ist die Banane am besten. Sie liefert Mineralstoffe, mäßig Vitamine, Zucker, Ballaststoffe und nimmt den Appetit auf etwas Süßes.

Und nun für die „Nicht-Handwerker“: Man möchte sich den Stauraum nicht mit Verpflegung vollpacken, lieber etwas Warmes zu sich nehmen oder generell gern mit anderen Bikern im Gasthaus sitzen?


Gut, aber dann besser Hände weg von Pommes, Currywurst und Pizza.   Diese relativ schwer verdaulichen Leckereien in meist üppigen Portionen führen nicht nur zu Völlegefühl und einem Pfündlein mehr auf der Waage, sondern locken auch den Sekundenschlaf. Ein guter Kompromiss ist hier das Steak mit Salat. Frisch, vitaminreich, geschmackvoll und Eiweißlieferant. Oder: Nudeln mit Tomatensoße und zum Nachtisch ein Milchprodukt wie Joghurt oder Quark. Geschmackvoll, Kohlenhydrate- und Eiweißlieferanten.


Und zuguterletzt: Die Getränke: Am Kopf mal angefangen: Das Gehirn sollte nicht austrocknen, sonst tritt man bald seine letzte Fahrt an. Es will stetig mit Flüssigkeit versorgt werden, um richtig zu funktionieren. Die einen sagen „Mindestens zwei Liter am Tag“, bei anderen sind es schon drei Liter. Das sollte jeder selbst entscheiden und so viel trinken, bis er sich wohlfühlt. Nichts desto trotz gilt; je mehr, umso besser. Und wer sein Hobby oder den Sport in Schutzkleidung, mit Helm (egal welchem) oder schwerer Ausrüstung ausübt, sollte in der Sonne nicht einfach vor sich hin garen, sondern seinen Körper immer wieder gut wässern und damit frisch halten. Man spürt es auch, dass man mit einer größeren Menge Flüssigkeit fitter ist, sich munterer und konzentrierter fühlt. Wichtig hierbei ist die Art der zugeführten Flüssigkeit. Wie wahrscheinlich schon vielen Menschen bekannt ist, trumpfen hier Mineralwasser, Apfel- oder sonstige Fruchtschorle und Früchtetee (im Sommer sehr erfrischend ist abgekühlter Tee).

                                                                                           


Hier sei auf etwas Wichtiges hingewiesen!!
Extrem häufig wird gedacht, dass man im Sommer zum Erfrischen oder Durst stillen um das obligatorische Eis im Getränk nicht herum kommt. DAS IST FALSCH! Stimmt, es spart dem Wirt einiges an Getränk. Aber unser Körper freut sich gar nicht so sehr darüber. Davon abgesehen, dass -ich drücke es mal laienhaft aus- der Magen einen „Kälte-Schock“ erhält, fängt der Körper an, Wärme zu produzieren. Er powert, um sozusagen die Kälte wieder auszugleichen und man schwitzt dadurch noch mehr, als vorher. Ebenso ist es mit der eiskalten Dusche. Im ersten Moment ist sie erfrischend. Aber -wie bekannt- kurbelt sie den Kreislauf an und der Duschkabine entstiegen, trocknet man nicht nur das Waschwasser sondern auch den neu entstandenen Schweiß auf der Haut ab.

Bei beiden (Getränk und Dusche) gilt: Zimmer- oder Körpertemperatur. Einfach ausgedrückt: Lauwarm. Trinken Autofahrer im von der Sonne aufgeheizten Auto temperiertes Mineralwasser, erscheint dies im ersten Augenblick nicht extrem kühlend, aber der Durst ist weg und dem Körper gefällt es auch besser. Spitzensportler machen es nicht anders.

Und wer seine Tagesration an Flüssigkeit am liebsten in Form von Kaffee zu sich nimmt, …. nunja, er ist harntreibend. Und nach einigen P-Pausen hat man weniger Flüssigkeit im Körper, als zuvor. Desweiteren liefert er natürlich auch viel Koffein. Wer eine Tasse Kaffee aber richtig genießen und anschließend auch so richtig gut nutzen möchte, beschränkt sich auf eine kleine Menge, hält dann ein kurzes Nickerchen und kann dann erholt sein Tagewerk fortsetzen. Das Koffein des Kaffees beginnt nämlich erst nach 20 – 30 Minuten zu wirken. Wer nicht schlafen, sondern nur kurz entspannen möchte, setzt sich auf eine Bank oder einen Stein oder … , stützt die Ellenbogen auf die Knie, lässt die Hände zwischen den Beinen baumeln und den Kopf leicht hängen. Einige Minuten so verbringen. Eine sehr entspannende Pause. Dann ein Schluck aus der Wasserflasche und los geht’s wieder.

Am Abend heimgekehrt gibt es zum Abschluss das ersehnte Bier oder ein Glas Wein.  
Und einmal in der Woche gönnt man sich Rahmschnitzel mit Käse überbacken, Fritten und in Butter geschwenkte Speckbohnen.

Oder vielleicht doch lieber Gemüseauflauf?

                                                                         

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